SABINE: Erfolgreicher Projektabschluss
November 21, 2011 um 3:27 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Kommentare deaktiviertEnde Juni 2011 wurde das Forschungsprojekt SABINE abgeschlossen. Unter www.sabine-demo.de können die semantischen Technologien von SABINE in dem Anwendungskontext der Job- und Weiterbildungssuche kostenfrei genutzt werden. Nachdem ein Nutzer seine Kompetenzen erfasst hat, sucht SABINE passende Jobs und zeigt Wissensdefizite auf.
SABINE wird bei IMC AG weiterentwickelt. Insbesondere erfolgt aktuell die Integration von ausgewählten Ergebnissen in die Talent Suite CLIX (www.im-c.de). Bei Interesse an weiteren Ergebnissen wenden Sie sich bitte an IMC AG.
Interview mit IMC Vorstand Dr. Zimmermann über den Nutzen von SABINE
Juni 8, 2011 um 3:57 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Kommentare deaktiviertHerr Dr. Zimmermann, was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Ergebnisse aus SABINE?
In SABINE entwickeln wir semantische Assistenzdienste für die berufliche Weiterbildung und die Personalentwicklung. Unsere Lösung richtet sich im Wesentlichen an drei Interessentengruppen: Das sind erstens Arbeitssuchende, z.B. Hochschulabgänger, aber auch Menschen, die schon längere Zeit arbeitslos waren und eine Stelle suchen. Eine zweite
Zielgruppe sind Unternehmen, die vakante Stellen möglichst passgenau besetzen möchten. Drittens wenden wir uns auch an Mediatoren, beispielsweise Weiterbildungsanbieter oder Berufsberater und unterstützen ihre Möglichkeiten, zwischen diesen Interessengruppen zu vermitteln oder eigene Angebote zu positionieren, um das entsprechende
Wissen bei den jeweiligen Interessengruppen zu schaffen. Darüber hinaus versuchen wir in SABINE, die schon verfügbaren
Dienste wie z. B. die semantikgestützte Job- oder Weiterbildungssuche über Integrations-Schnittstellen in soziale Netzwerke zu integrieren, beispielsweise eine Facebook-Integration. Wie gut das gelingen wird, ist allerdings noch offen.
Was bedeutet für Ihr KMU die Beteiligung am THESEUS-Programm?
Die Beteiligung am THESEUSProgramm gibt uns als mittelständisches Unternehmen die Möglichkeit, uns näher mit den
Möglichkeiten des Internet der Dienste zu beschäftigen und zu untersuchen, wie wir sie technisch umsetzen können, aber
auch wie wir uns mit unseren Produkten und den im Projekt entstandenen Dienstleistungen noch besser positionieren können. Konkret untersuchen wir beispielsweise, wie Vermarktung in sozialen Netzen funktionieren kann. Zum anderen können wir die semantischen Technologien und die Suchtechnologien, die im Projekt entstanden sind und entwickelt wurden, auch in unsere anderen Talent-Management-Systeme integrieren. Dazu wurden in der Forschungs- und
Entwicklungsabteilung auch neue Arbeitsplätze geschaffen, es wurden Studienarbeiten durchgeführt, und wir sind optimistisch, dass die neuen Technologien weitestgehend in die Produktentwicklung einfließen werden.
Gibt es noch weitere Effekte?
Durch das Projekt haben wir vieles gelernt. Bislang hatten unsere Mitarbeiter noch keine Erfahrung mit semantischen
Technologien oder Suchtechnologien. Aber auch in den Bereichen Jobsuche, Jobvermittlung, Kompetenzerfassung
und Kompetenzspezifizierung, haben wir uns als Unternehmen im Rahmen von SABINE weiter entwickelt. Dazu
beigetragen hat nicht zuletzt auch der sehr rege Austausch mit den anderen THESEUS-Arbeitsgruppen. Die Zusammenarbeit hat auf Augenhöhe stattgefunden und war für uns insgesamt sehr positiv. Es sind eine Reihe neuer
Ideen und Lösungswege entstanden, die wir im Projekt entsprechend umsetzen konnten.
SABINE: Erfolgreicher Start in eine offene Alpha-Testphase
Juni 8, 2011 um 3:55 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Kommentare deaktiviertNach nur zwei Jahren ist SABINE ist als Anwendung erfolgreich in eine Testphase gestartet. Auf www.sabine-demo.de kann man sich registrieren und SABINE nutzen. Es zeigt, wie innovative THESEUS-Technologien künftig die Arbeitsvermittlung optimieren. SABINE analysiert und verwaltet die Lebensläufe von Bewerbern und schlägt automatisch passende Stellen bzw. Kandidaten für eine ausgeschriebene Stelle vor. Mit Hilfe semantischer Technologien werden die persönlichen Fähigkeiten und Berufsziele der Mitarbeiter mit den Anforderungsprofilen der Arbeitgeber effizient abgeglichen. Auf Basis von Kompetenzprofilen und Kontextinformationen gewährleistet SABINE eine passgenaue Unterstützung und Beratung von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Intermediären in der Personalbeschaffung und -entwicklung. So schlägt SABINE Arbeitnehmern Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten vor, die für ihre Karriereplanung relevant sind. Die Dienste sind vom Nutzer je nach Zweck und Aufgabenstellung selektierbar und können personalisiert und auf den eigenen Bedarf hin konfiguriert genutzt werden.
SABINE nutzt als wichtige Komponente die in THESEUS entwickelte Open Source-Plattform »SMILA« zur kontinuierlichen Suche nach neuen Weiterbildungsangeboten in den KURSNET-Seiten der Bundesanstalt für Arbeit. SMILA extrahiert die dort enthaltenen Inhalte und bereitet sie für den Abgleich von Angebot und Nachfrage auf. SABINE lässt sich in eine Reihe anderer Systeme, wie z.B. iGoogle und Facebook integrieren und auch auf mobilen Endgeräten nutzen.
IMC Learning and Development Day und das Forschungsprojekt SABINE
September 13, 2010 um 3:27 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Kommentare deaktiviertFachkräftemangel – Informationstechnologien und Soziale Medien sorgen für Abhilfe
Der Fachkräftemangel in Deutschland ist ein ebenso bekanntes wie gut erforschtes Phänomen. „Es gibt keinen Mangel an Erkenntnissen, sondern einen Mangel an Lösungen“, erklärt Dr. Volker Zimmermann, Personalvorstand der IMC AG. Der Lerntechnologiespezialist mit Hauptsitz in Saarbrücken hat daher im Nachgang zu dem von ihm ausgerichteten „1. Learning & Development Executive Day“ ein Thesenpapier mit Handlungsempfehlungen erstellt. „In zehn Thesen erhalten Unternehmen konkrete Tipps, wie sie durch den Einsatz von Informationstechnologien und Social Media geeignete Mitarbeiter rekrutieren, entwickeln und binden und somit dem Fachkräftemangel vorbeugen können“, sagt Zimmermann. Gleichzeitig sind in dem Papier notwendige bildungspolitische Rahmenbedingungen formuliert, mit denen bereits in der Schule die Weichen für eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Informationstechnologien gestellt werden.
Dazu gehört, dass das Internet in den Klassenraum einzieht (1). Der Informatik/PC-Unetrricht muss als Pflichtfach verankert und bildungsmethodisch weiterentwickelt werden. Beamer, interaktive Medien und breitbandiger Internet-Zugang sollten Standard in einem Unterrichtsraum sein. Günstig zu produzierende eBooks (2), die mit weiteren Lehr- und Lerndiensten verknüpft werden können, bieten ein enormes Potential. Eine flächendeckende Versorgung der Schüler und Studierenden mit PC/Notebooks ist dafür eine Grundvoraussetzung. Die Nutzung sozialer Medien wird zu einer gesellschaftlichen Schlüsselkompetenz (3). Die Generation Y fordert solche Angebote sowohl in der Ausbildung als auch im Berufsleben. Unternehmen sollten daher Strategien zur Kommunikation und den Informationsaustausch über soziale Netzwerke gezielt entwickeln. Soziale Medien und Netzwerke schaffen Kontakte und Karrieren (4), werden in Deutschland aber eher aus Risikosicht betrachtet. Sie sollten statt dessen für die gezielte Förderung und das Talent Management in einem demographisch sich wandelnden Land eingesetzt werden. Software für Talent Management ist ein IT-Segment mit enormen Wachstumsaussichten (5). Das schnellere Erkennen von Nachfolgemöglichkeiten, die gezielte Entwicklung von Mitarbeitern, das Schließen von Qualifizierungslücken sowie die Analyse von Potentialträgern wird mit entsprechender Software viel effizienter durchgeführt. Unternehmen, die Talent Management Lösungen einsetzen, werden ihre Wachstumsprobleme aufgrund von Personalengpässen schneller lösen und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Schüler wie Lehrkräfte sollten hinsichtlich des Schutzes der Privatsphäre im Internet sensibilisiert werden (6). Die im Koalitionsvertrag vereinbarte „Stiftung Datenschutz“ muss zeitnah ins Leben gerufen werden, um sowohl die negativen Effekte zu vermeiden, als auch die Chancen des Internet herauszuarbeiten. Abstimmungsprozesse und Verhaltensrichtlinien in Unternehmen sind bei Nutzung moderner Informationstechnologien zu überarbeiten (7). Freigabeprozesse und Verhaltensrichtlinien, wie sie bisher in Unternehmen verankert sind, sind nur noch bedingt geeignet, um angemessen und zeitnah auf die neuen Medien zu reagieren. Angepasste Compliance- und Governance-Richtlinien, die die Abläufe im internen und externen Informationssystem verkürzen, sind zu installieren, um den modernen Anforderungen gerecht zu werden. Wenn Talent die enge Ressource ist, wird HR gleichzeitig zu einer der wichtigsten Funktionen im Unternehmen. Als Konsequenz daraus brauchen Unternehmen einen „Talent Manager“, der mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet wird (8). In diesem Zuge gilt es, weitgehend standardisierte HR-Prozesse wie z.B. Gehaltsabrechnungen an Partner zu vergeben oder komplett auszulagern und sich auf die intelligenten HR-Funktionen wie Recruiting, Talent Management und Learning Management zu konzentrieren. Informationstechnologien und Soziale Medien mit Web 2.0-Elementen wie Chats, Foren und Wikis schaffen neue, informelle Strukturen in Unternehmen und ermöglichen eine höhere Ideenvielfalt über formale Hierarchien hinweg (9). Ein integriertes Talent Management, das unter Einbindung von Learning Management Systemen dafür sorgt, dass die Talente innerhalb des Unternehmens frühzeitig erkannt und gefördert werden, leistet dazu eine wichtigen Beitrag. Soziale Medien, eRecruiting, eLearning und Talent Management wachsen im IT-Bereich zusammen (10). In all diesen Bereichen verfügt Deutschland über marktführende Anbieter, allerdings sind diese jeweils für sich oft zu klein, um am globalen IT-Markt eine Rolle zu spielen. Cloud-Technologien können hier helfen. In Deutschland sollte die Bildung von Unternehmensallianzen im Bereich von Personalmanagementlösungen unterstützt werden, um im Zusammenspiel eine global relevante Größe darzustellen.
„Unternehmen müssen zukünftig viel besser wissen, wen sie für welche Aufgaben wie einsetzen können“, verdeutlicht Zimmermann abschließend. „Integrierte, effiziente und durchgängige Bildungs- und IT-Lösungen für Talent- und Learning Management sind in der Lage, hierzu Lösungsansätze zu liefern.“
Eröffnung des THESEUS Innovationszentrums – Vorstellung des SABINE Projektes
Juli 26, 2010 um 3:48 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Kommentare deaktiviertDie Eröffnung des THESEUS Innovationszentrums am 14. Juni 2010 ist auch für die mittelständischen Partner ein Meilenstein gewesen. Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde das Projekt SABINE als Projekt aus dem Programm THESEUS Mittelstand vorgestellt. Das Innovationszentrum stellt die Lösungen aus THESEUS dem interessierten Publikum vor und kann auch für Projektmeetings und Treffen mit potentiellen Anwendern genutzt werden.
Volker Zimmermann von der IMC AG begrüßte die neue Einrichtung als eine Chance für „partizipatorische Entwicklung“, nämlich „frühzeitig industrielle Anwender in den Entwicklungsprozess einzubeziehen“. Gerade KMUs hätten kaum Möglichkeiten, selbst Basistechnologien zu entwickeln; sie müssten „auf das zurückgreifen, was schon da ist“. Im Projekt SABINE wird die Plattform SMILA eingesetzt und die USDL Beschreibungssprache aus dem Vorhaben TEXO genutzt, um die SABINE Services plattformübergreifend zu beschreiben und auf verschiedenen Marktplätzen einbinden zu können.
Informationen zum THESEUS Innovationszentrum sind auf der Website des Innovationszentrums zu finden.
SABINE Konzeption: Whitepaper veröffentlicht
Juli 26, 2010 um 3:39 pm | Veröffentlicht in Allgemein | Kommentare deaktiviertDas Projekt SABINE hat seine Zwischenergebnisse aus der ersten Projektphase auszugsweise veröffentlicht. Im Whitepaper 1/2010 mit dem Titel „Semantische Verknüpfung von Jobangeboten und Weiterbildung auf Basis von Skill- und Kompetenzprofilen“ wird das Konzept der SABINE Plattform und die zu entwickelnden Assistenzdienste (auch Widgets genannt) beschrieben. Die Ergebnisse können Sie hier abrufen.
Weitere Forschungspartner für SABINE
November 3, 2009 um 4:29 pm | Veröffentlicht in 1 | Kommentare deaktiviertDie IMC AG und die Empolis GmbH werden ab sofort im Forschungsprojekt SABINE zusammenarbeiten. SABINE wird künftig die Funktionalitäten von Empolis’ Open Source Plattform SMILA (Semantic Information Logistics Architecture) nutzen. Bei SMILA handelt es sich um ein offizielles Open-Source-Projekt der eclipse-Foundation, einem weltweiten Verbund aus Unternehmen, For-schungseinrichtungen und privaten Usern, die gemeinsam offene und standardisierte Plattformen entwickeln. SMILA ist ein erweiterbares System für die Verarbeitung von unstrukturierten Unternehmensinformationen (E-Mails, Dokumente, Bilder). Es liefert essentielle Infrastruktur-Komponenten und -Services als auch komplette Zusatzkomponenten wie Schnittstellen zu gängigen Datenquellen. Auf dieser Basis können sich Entwickler auf die Erstellung hochwertigerer Lösungen konzentrieren, wie z. B. semantische Suchlösungen oder Informations-Extraktionen. Durch die zusätzliche Integration von Empolis‘ hochmoderner Suchtechnologie „Intelligente Suche“ in SABINE wird die Suchfunktionalität des Dienstes und damit der Nutzen für die Anwender entscheidend verbessert.
Auch mit anderen THESEUS Projektpartnern ist die Zusammenarbeit geplant. So mit der SAP AG im Anwendungsfall TEXO im Rahmen von THESEUS und mit dem DFKI zur Erstellung neuer Benutzeroberflächen.
SABINE Projekt am 01. Juli 2009 gestartet
August 20, 2009 um 11:59 am | Veröffentlicht in Allgemein | Kommentare deaktiviertDas BMWi fördert seit 01.07.2009 das Projekt SABINE
im Rahmen von „THESEUS-Mittelstand“. SABINE steht für „Semantische Assistenzdienste für die berufliche Integration und persönliche Kompetenzentwicklung“. Unter Zuhilfenahme von Webtechnologien begleitet es Arbeitnehmer in ihren verschiedenen Lebensphasen mit passgenauen Angeboten zu Berufswahl, Weiterbildung oder Umschulung. SABINE wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) als Projektvorschlag für eine Förderung ausgewählt.
Der Nutzen von SABINE
Im Projekt SABINE werden „semantische Assistenzdienste“ geschaffen, die Menschen bei der beruflichen Integration und der Stärkung ihrer Kompetenzen unterstützen sollen. Hierzu werden Webtechnologien an der Schnittstelle zwischen Jobvermittlung, Rekrutierung, Kompetenzmanagement, Lernen und soziales Netzwerken entwickelt. Die Dienste suchen, filtern, bewerten und verknüpfen mögliche Arbeitsplätze, sinnvolle Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, passgenaue Lerninhalte, berufliche Integrationsangebote und Personen.
Daneben werden Kontextinformationen wie z.B. die aktuelle berufliche Situation eines Nutzers, sein Kompetenzprofil sowie regionale Aspekte berücksichtigt. Der Nutzer erhält daraufhin ein speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Paket an Aus- und Weiterbildungs- sowie Jobangeboten. Die Assistenzdienste sollen sowohl Arbeiternehmern und Arbeitgebern als auch Vermittlern wie etwa Personalagenturen, Zeitarbeitsfirmen, Arbeitsagenturen und Bildungsanbietern zur Verfügung stehen.
SABINE stützt sich auf Technologien und Methoden aus dem THESEUS-Forschungsprogramm, insbesondere auf Ergebnisse des Anwendungs-szenarios TEXO sowie der semantischen Plattform SMILA. In TEXO wird eine Infrastruktur entwickelt, mit der sich Dienstleistungen im Internet einfach finden, kombinieren und nutzen lassen.
Die IMC AG kooperiert im Rahmen von SABINE mit der Universität des Saarlandes, Lehrstuhl Managementinformationssysteme. Direkter Projektpartner ist Prof. Dr. Stefan Strohmeier, Leiter des Lehrstuhls im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre der Universität des Saarlandes. MIS forscht an der Schnittstelle von Informationstechnik und Personalmanagement. Der Lehrstuhl bringt seine Kenntnisse von Anwendungen und Standards im Bereich Rekrutierung und Training bei der Entwicklung von SABINE ein.
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